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Trauerverarbeitung / Trauerbegleitung

Im Verlaufe unseres Lebens werden wir mit dem Thema Abschied und Tod konfrontiert, manche schon als Kind, andere erst im Erwachsenenalter.

Wenn es uns ganz persönlich trifft und wir einen geliebten Menschen verlieren, ist dies meist eine sehr schwierige Erfahrung, die unser Leben völlig auf den Kopf stellt.


Sich von einem Menschen oder auch von einem pelzigen Vierbeiner zu verabschieden kann ein langsamer und lang andauernder Prozess sein. Wir benötigen Zeit, bis wir die Trauer überwinden und die Endgültigkeit der Trennung akzeptieren.

Leider hat die westliche Gesellschaft das Sterben und den Tod aus dem Alltagsleben verdrängt. Früher haben Trauerbräuche und Rituale eine stabilisierende und sinnstiftende Rolle gespielt.


Unsere Trauerkultur hat sich verändert. Der offene Ausdruck von Schmerz, Wut und Verzweiflung über den Verlust eines nahe stehenden Menschen wird von der Umgebung eher mit Unverständnis aufgenommen.
Deshalb versuchen viele Trauernde ihre Gefühle zu verdrängen. Durch Ablenkung oder mit Hilfe von Medikamenten und Alkohol, versuchen manche der Trauerarbeit zu entfliehen.
Dabei ist Trauer sinnvoll, um den Verlust seelisch zu verarbeiten. Das Ziel des Trauerprozesses ist der endgültige innere Abschied von dem Verstorbenen, die Annahme des Verlustes und die Bereitschaft, sich wieder dem Leben zuzuwenden.


In meiner Praxis empfehle ich, die jeweils am besten für Sie geeignete Therapieform. In der Verhaltenstherapie (Hypnose Sitzung), wo eine systematische Desensibilisierung verknüpfter Angst als gelernte Reaktion auf einen Reiz mit einer positiven Situation, in der eine positive Reaktion erfolgt.

Als positives Resultat gilt Entspannung; der Patient mit einer klar umschriebenen Phobie erstellt eine Liste mit zehn in ihrer Intensität nach geordneten Ängsten. In Anwendung auf Trauer kann eine Hierarchie besonders belastender Situation in Bezug auf die verlorene Person oder Vierbeiner erstellt und diese zu deren allmählicher Entschärfung durch gleichzeitige Entspannung genutzt werden, um anschliessend ein Abklingen und Akzeptanz der Trauer zu erreichen.

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